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Bad Soden. Neue Grundschule
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Bad Soden - Planungen für Sodener Grundschule kommen voran Die Planungen für die neue Grundschule in Bad Soden sind weiter vorangeschritten. Nach Mitteilung des Schuldezernenten, Kreisbeigeordneter Wolfgang Kollmeier, soll das Gebäude mit Sporthalle Anfang 2014 eröffnet werden. Einzelheiten zu dem 16,4-Millionen-Euro-Projekt werden demnächst in einer öffentlichen Sondersitzung der Fachausschüsse des Kreistags vorgestellt. Kollmeier zufolge fügt sich der geplante Komplex nicht nur harmonisch in den Hang auf dem Sinai-Gelände ein, „sondern wir setzen auch Zeichen für eine energiebewusste Zukunft und schaffen die baulichen Voraussetzungen für die Inklusion, den gemeinsamen Unterricht von Behinderten und Nichtbehinderten“. Den Planungen zufolge wird das Gebäude teils mit zwei, teils mit drei Geschossen errichtet, um es in einen Hang einzupassen. Es wird mit einer Drei-Feld-Sporthalle verbunden, die auf einer Tribüne Platz für 250 Zuschauer bietet. Das Schulgebäude erhält eine Mensa, eine Bibliothek, 14 Klassenräume sowie Gruppen- und Fachräume sowie Räume für das Betreuungsangebot. Die Schule soll mindestens Platz für drei Klassen pro Jahrgang bieten und noch genug Raum haben, um sie auf vier Klassen zu erweitern. Den Plänen lag ein Modell eines Architekturbüros zugrunde, das als Sieger aus einem vom Kreis organisierten Wettbewerb hervorgegangen war. Dabei hatten 24 Büros ihre Modelle präsentiert. Vorgestellt werden die Planung in den Kreistagsausschüssen am Mittwoch, 8. Februar, um 17 Uhr im George-Marshall-Haus an der Konrad-Adenauer-Schule Kriftel. Beginnen sollen die Bauarbeiten im September 2012. Wie Kollmeier erläutert, wurde die neue Grundschule wegen steigender Schülerzahlen an der Bad Sodener Theodor-Heuss-Schule nötig. Um die Schule baulich bereit zu machen für die Inklusion, werden die Gebäude barrierefrei errichtet. Unter anderem werden entsprechende Toiletten und ein Aufzug eingebaut. Ein weiteres bestimmendes Thema bei den Planungen waren nach Angaben von Kollmeier die Energiekosten der fertigen Gebäude. So werde die Schule nach dem Passivhausprinzip errichtet, bei dem mit einer bestimmten Belüftungs- und Heizungssystem Energie gespart werden kann. Die Sporthalle wird in Niedrigenergie-Bauweise errichtet, so dass die Versorgungskosten ebenfalls deutlich unter denen herkömmlicher Gebäude liegen. Als Beleg für das Engagement des Kreises beim Energiesparen wertet Kollmeier einen Vergleich des Hessischen Rechnungshofes von 2009. Damals wurden in sechs Kreisen die Jahres-Energiekosten bei den Schulen verglichen. Dabei schnitt der MTK mit 9,20 Euro pro Quadratmeter am günstigsten ab. Die Schule sei in enger Abstimmung mit der Stadt Bad Soden geplant worden, so Kollmeier weiter. Die Stadt übernehme auch einen Großteil der Kosten für die Sporthalle, weil sie von Sodener Vereinen mitgenutzt und mit einer Tribüne sowie einem Kraftraum ausgestattet werde. Quelle: hbs |
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