| Heidi Mahler |
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Frankfurt. Sechs Tanzstunden in sechs Wochen
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Premiere von „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“
mit Heidi Mahler und Axel Stosberg | |||||||||||||||||||||||||
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Frankfurt(04.01.10) „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ ist derzeit eines der erfolgreichsten Stücke im deutschsprachigen Raum, feinsinnig, komisch und anrührend zugleich. Und es zeigt, dass Vorurteile manchmal gar nicht da bestehen, wo wir sie vermuten, und dass die scheinbare Kluft zwischen Alt und Jung gar nicht so unüberwindbar ist.
Lily Harrison hat bei der Agentur „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ einen Tanzlehrer gebucht. Als Michael Minetti zur ersten Stunde erscheint, ist sie ob seines rüden Umgangstones und seiner „Lebensweisheiten“ schockiert und möchte am liebsten die Stunde absagen. Doch Tanz für Tanz, Stunde für Stunde kommen sich die beiden so unterschiedlichen Menschen näher, wenn auch in pointierten und rasanten Dialogen zwei Welten aufeinander prallen. Bei Swing, Tango, Walzer und Twist werden nicht nur die Beine, sondern auch die Klingen gekreuzt, Lebenslügen aufgedeckt und Spitzfindigkeiten ausgetauscht. Es ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen zwei komplizierten Charakteren. Heidi Mahler Schauspielerin Heidi Mahler ist mit Leib und Seele Hamburgerin. Die Tochter des Schauspielers, Regisseurs und langjährigen Ohnsorg-Chefs Hans Mahler und der Schauspielerin Heidi Kabel studierte an der renommierten Staatlichen Schauspielschule ihrer Heimatstadt bei Lehrern wie Eduard Marks, Rolf Nagel und Hermann Lenschau und spielte danach am Ohnsorg-Theater die jungen Mädchen des klassischen Ohnsorg-Repertoires, aber auch große Charakterrollen wie das stumme Vergewaltigungsopfer in „Johnny Belinda“ oder die Marthe Schwerdtlein im Plattdeutschen „Faust“. In den 1980er Jahren holte Rudolf Noelte Heidi Mahler als Liese Bänsch für seine berühmte „Michael Kramer“-Inszenierung ans Hamburger Thalia-Theater, später noch einmal als Mascha in Tschechows „Drei Schwestern“ nach Bonn. 1984 verließ Heidi Mahler das Ohnsorg-Ensemble und spielte auf großen Tourneen als „Minna von Barnhelm“, in „Brooklyn-Memoiren“ von Neil Simon mit Hans Putz, den „Glauben“ und „das arme Weib“ in Hofmannsthals „Jedermann“ neben Walter Reyer, zusammen mit Peter Fricke in Alan Ayckbourn’s „Tischmanieren“, in „Anne Frank“ und zahlreichen weiteren Produktionen sowie immer wieder als Gast im Ohnsorg-Theater. Zuletzt, von Publikum und Kritik hochgelobt, war sie als „Mudder Mews“ in der gleichnamigen Tragödie von Fritz Stavenhagen und als Lotte Kellermann in „Frühstück bei Kellermanns“ von Ursula Haucke zu sehen – 2008 auch an der Komödie Frankfurt. Heidi Mahler hat immer wieder für das Fernsehen gearbeitet und war u. a. in Detlev Bucks preisgekröntem Jugendfilm „Mississippi darf nicht sterben“ zu sehen. Seit 1986 ist sie mit dem Regisseur und Autor Michael Koch verheiratet und lebt in der Nordeifel und in Hamburg. Richard Alfieri Autor Richard Alfieri, geboren in Florida (USA), studierte in Yale und begann seine Theaterkarriere in New York bei dem Schauspiellehrer Sanford Meisner. Er hat Drehbücher, Theaterstücke und den Roman „Ricardo - Diary of a Matinee Idol“ geschrieben, der später die Vorlage für sein Drehbuch zu dem Film „Moonlight Blonde“ war. Richard Alfieri’s Drehbücher wurden mehrfach ausgezeichnet. Für „Harvest of Fire“ sowie für den Emmy-nominierten Film „I Love Liberty“ erhielt er jeweils den Writer's Guild Award; „A Friendship in Vienna“, den Alfieri auch produzierte, wurde ebenfalls für den Writer's Guild Award nominiert und erhielt den Grand Prize des New York Film and Television Festival. Richard Alfieri hat bisher zwei Theaterstücke geschrieben, „The Sisters“, das Tschechows „Drei Schwestern“ nachempfunden und 2005 nach Alfieris Drehbuch auch verfilmt wurde, und „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ („Six Dance Lessons in Six Weeks“), für das bei Universal Pictures ebenfalls eine Verfilmung in Vorbereitung ist. „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ steht bis 6. März 2010 auf dem Spielplan des Fritz Rémond Theater im Zoo, Bernhard-Grzimek-Allee in Frankfurt/M., auf dem Spielplan. Die Premiere ist am 21. Januar 2010. Weitere Vorstellungen sind dienstags bis samstags um 20 Uhr, sonntags um 18 Uhr. Am Samstag, 27. Februar, gibt es zusätzlich noch eine Nachmittagsvorstellung um 16 Uhr. Theaterkasse: (069)435166, Online-Buchungen: www.fritzremondtheater.de |
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